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Pferdeakademie

Die Pferdeakademie freut, dass Sie den Klick zu uns gefunden haben und hoffen das Sie auf den folgenden Seiten die Information finden die Sie brauchen. Falls Sie dennoch Fragen offen sind, wagen Sie ruhig den Klick auf unser Kontaktformular und löchern Sie uns. Angelika oder Dieter Linner stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Pferde wollen Beschäftigt werden. Manche Pferde sind regelrechte Künstler wenn sie lange weile haben. Ich sage nur: Süß

Unser mobiler Reitunterricht

Sie suchen regelmäßigen individuellen Reitunterricht als Begleitung und Unterstützung Ihres Trainings? Oder Sie stehen vor reiterlichen Schwierigkeiten, Rittigkeitsproblemen oder  schwer zu erreichenden Ausbildungszielen? Die Pferdeakademie hilft Ihnen gerne weiter.

Alle Pferdeakademie Ausbildung und Trainingsziele können unserer Erfahrung nach am besten mit einer ganzheitlichen Herangehensweise erreicht werden. Deshalb biete ich ein umfassendes Trainingsangebot sowohl für Sie als Reiter als auch für Ihr Pferd.

Mit den Pferden Spielen Bodenarbeit Es soll unser Hobby sein? Im Reitunterricht möchten wir dazu beitragen, das Reiter und Pferd gemeinsam eine gute Zeit verbringen. Eine Zeit, in der man voneinander lernen und zu einem Team zusammen wachsen möchte: beobachten, zuhören und hineinfühlen - zueinander Vertrauen fassen, um gemeinsam durch "dick und dünn" zu gehen. Ihre Trainer Angelika & Dieter Linner

Bodenarbeit ist Vertrauensarbeit

Bodenarbeit dient dazu ein Pferd vor dem ersten Aufsitzen auszubilden. Immer mehr wird aber auch ihr Wert für schon ausgebildete Pferde vom Boden aus erkannt. So ist die Bodenarbeit auch eine wunderbare Alternative zum Reiten, wenn ein Pferd krank-, alt ist oder einfach mal wieder Abwechslung braucht.

Durch die Bodenarbeit achtet das Pferd mehr auf die Körpersprache seines Ausbilders und auch der Ausbilder wird sich seiner eigenen Körpersprache viel stärker bewusst. In den USA wurde ein spezielles Programm aus Bodenarbeit und Körperberührungen (T.Touch) entwickelt (genannt T.T.E.A.M.), das sich besonders bei Problem Pferden bewährt hat. Bei der Arbeit vom Boden aus bleiben Verspannungen und Gleichgewichtsstörungen durch das Reitergewicht aus, durch Bodenarbeit kann man Verspannungen erkennen und lösen. Dadurch bewegt sich das Pferd entspannter und in besserem Gleichgewicht. Letztendlich trägt Bodenarbeit auch zur Sicherheit des Pferdes bei.

Manche Pferde erschrecken gewaltig vor Wasserpfützen, Plastikplanen, etc. Solche Pferde kann man daheim spielerisch an die Gefahrenquellen gewöhnen. Bodenarbeit ist also wirklich nützlich. Die Übungen, die man mit dem Pferd vom Boden aus erarbeiten kann, sind beinahe unbegrenzt.

Impfungen für Pferde

Was bedeutet Impfen? 
Impfen, im Sinne der Schutzimpfung, ist eine der ältesten medizinischen und zugleich erfolgreichsten prophylaktischen Maßnahmen, um Infektionen und Erkrankungen zu verhindern, auch wenn es um die Kontrolle und/oder die Unterbindung der Ausbreitung von bakteriellen oder viralen Infektionen geht. Impfen ist eine wichtige Maßnahme, um die Gesundheit von Pferden zu erhalten.

Was passiert beim Impfen?
Pferde haben wie alle Säugetiere ein Immunsystem, das sie vor Krankheitserregern schützt, die in den Körper eindringen. Zum einen wendet dieses System die Bildung von Antikörpern und Abwehrzellen als eine Abwehrstrategie an, zum anderen kann das Immunsystem Gedächtniszellen bilden, so dass es die gleichen Erreger auch nach Jahren noch erkennen und bekämpfen kann. Diese Fähigkeit ist die Grundlage für das Impfen. Die Impfung trainiert das Immunsystem zur Abwehr gegen spezifische Krankheitserreger, indem abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder deren Bestandteile per Impfung in den Körper verbracht werden, auf die der Körper mit entsprechenden Abwehrmechanismen reagiert.

Welche Impfungen bei Pferden müssen sein? 
Ist die Impfung gegen Tetanus wirklich nötig? 
Was ist bei der Impfung gegen Tetanus zu beachten?
Warum ist die Influenza-Impfung so wichtig?
Wieso gibt es die Influenza-Impfpflicht für Turnierpferde?
Was kann die Herpesimpfung und was kann sie nicht?

Quelle: Und alle weiteren Fragen werden hier bei Pferde-aktuell beantwortet:
http://www.pferd-aktuell.de/veterinaermedizin/impfung

Einige Übungen

Der Irrgarten:
Zwei etwa 4m lange Rundhölzer bilden die Seiten. Dazwischen werden 4 Zweimeterstangen quer so eingepasst, dass abwechselnd Durchgänge entstehen. Vorsichtig und langsam wird das Pferd hindurch geführt. Es muss sich von rechts nach links und umgekehrt biegen, damit es durch die Engpässe kommt. Falls es gegen eine der Stangen tritt, wiederholt man die Übung. Auf keinen Fall darf man das Pferd bestrafen oder mit ihm schimpfen. Diese Übung erfordert von Mensch und Pferd sehr viel Geduld!

Hohe Brücke:
Auf 2 Kanthölzer werden dicke Bretter genagelt und längs auf die Erde gelegt. Beim Darrüberlaufen entsteht ein hohles Hufgetrappel, wie beim Überqueren einer richtigen Holzbrücke. Pferde erschrecken dabei leicht. Sie sollen die Angst davor verlieren.

Wie mache ich meinem Pferd klar, was ich will?
Wir sind es gewohnt, durch Signale wie Stimme, Hand oder Gerte, dem Pferd zu zeigen, was wir von ihm wollen. Dabei lernt das Pferd durch Belohnung oder die Bedeutung unserer Worte zu verstehen. Diese Bedeutungen, diese Hilfen muss das Pferd erst lernen. Auf unsere eigene Körpersprache, wie Mimik, Körperhaltung oder auch die räumliche Position reagiert das Pferd dagegen intuitiv. Oft ist dem Pferd unsere Körpersprache wohl viel bewusster als uns selbst. Deswegen müssen wir auf unsere Haltung und Gestik besonders achten

Angst vor dem Pferd

Unsere Kurse beginnen immer 9.00 Uhr morgens, jedoch fahren wir zeitig von zuhause weg, um spätestens um 8.00 Uhr am Zielort zu sein. Dies hat einen Grund. Da wir meist immer die Ersten sind, beobachten wir unsere Kursteilnehmer beim Ankommen mit Ihren Pferden.

Ein Kurs in Mönchberg im Spessart, mittlerweile war es der zwölfte in dieser Reithalle. Eine Dame um die fünfzig Jahre kommt mit ihrem Pferd an. Ihr Sohn parkte den Pferdehänger und öffnete die Verladerampe. Ein sehr schönes Pferd von ca. 150 Stockmaß kommt aus dem Pferdehänger geschossen. Sehr aufgeregt scheint das Pferd zu sein, und das Verhalten der Dame veranlasste uns, nicht erst im Kurs auf sie zuzugehen, sondern sofort.

Wir fragten nach: "Wie alt ist das Pferd und was haben Sie mit ihm schon an Arbeit verrichtet?" Die Pferdebesitzerin antwortete voller Stolz: "Ich habe das Pferd vor sechs Monaten gekauft, aber ich kann nichts mit ihm anfangen. Immer macht er was er will. Jetzt mit der Kette um das Maul geht es einigermaßen." Uns ist die Kette sofort aufgefallen und das Reißen an ihr auch.

In etwa zehn Minuten hatte die Dame zwanzig mal heftig am Strick gezogen und die Kette über dem Nasenrücken zog sich immer fester zu. Angelika sprach die Frau auf ihr Verhalten an und machte ihr den Vorschlag, einmal zu zählen, wie oft in fünf Minuten am Strick gezogen wird. Die Frau war sehr nett und von ihrem Erzählen her auch besorgt um ihr Pferd, aber was Sie nicht bemerkte: die Angst, die sie vor dem Pferd besaß.

Der Kurs begann, und wie immer teilten wir das Arbeitsmaterial aus, unsere Arbeitsstricke, die wir mitbringen, so dass alle die gleichen Vorraussetzungen haben. Die Frau mit dem hübschen Pferd meldete aber sehr starke Bedenken an, als Angelika vor Ihr stand: " Ich möchte so einen Arbeitsstrick nicht haben, der hat ja am Anfang keine Kette, und wie soll ich da mein Pferd festhalten!" Beginnt erst einmal ein Kurs, gibt es für die Kursteilnehmer kein Entkommen. Angelika stellte das Pferd und die Dame etwas abseits, um Sie zu beruhigen und entfernte dem Pferdchen die Kette. "Keine Angst" sagte ich, "hier in unseren Kursen wird niemand alleine gelassen."

Selbstverständlich kümmerten wir uns um alle Kursteilnehmer und nicht nur um diese Dame, aber diese Geschichte soll nur dieses beschreiben. Bereits nach einer Stunde konnten wir erkennen, wie diese Frau immer mehr Vertrauen zu Ihrem Pferd aufbaute. Immer öfters löste sich das ängstliche Gesicht und ein Lächeln, ein Ausdruck der Zufriedenheit war zu erkennen. In der Mittagspause kam die Frau auf uns zu und sagte: " Ich hätte nie gedacht, dass mein Pferd so brav sein kann. Ich habe es eben zum Hänger geführt ohne die Kette, und nichts ist passiert. Ich bin froh, diesen Kurs mitgemacht zu haben. Was machen wir heute Mittag noch?" Zuversicht, Hoffnung, Vertrauen zum Pferd und ein bisschen Unterstützung haben diesen beiden nur gefehlt, um besser und vor allem ohne Schmerzen für das Pferd auszukommen. Keine Kette mehr, versprach die Frau, und meldete sich sofort für den Kurs Teil 2 an. Uns freute es sehr, doch am meisten freuten wir uns für das Pferd.

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